Rezension: Die drei ??? – Die Rache des Untoten

Erbschaft eines Unbekannten, rätselhafte Verse und mysteriöses Verschwinden!

179 Rache des Untoten

179/Die Rache des Untoten (Link zu Amazon)

Klappentext:

Bob soll ein Vermögen erben! Nur hat er von seinem Wohltäter noch nie etwas gehört. Schnell stellt sich heraus, dass auch andere Menschen ein ähnliches Schreiben erhalten haben. Die drei ??? brechen gemeinsam mit ihnen zu einer Reise auf. Ihr Ziel: eine verlassene Hütte im »Tal der Klapperschlangen«. Plötzlich verschwindet eine junge Frau und es wird klar: Jemand hat es auf die Reisegruppe abgesehen …

Die Buchvorlage

Kurz: Viele Nostalgiepunkte und ebenso viele handelnde Personen.

Marco Sonnleitner hat einige klassische Elemente eingebaut: Ein Brief leitet den Fall ein und kündigt eine Erbschaft an. Nur ist der Erblasser den drei Detektiven gänzlich unbekannt! Der Brief endet mit rätselhaften Zeilen, die das ganze noch verwirrender machen:

An Ibykos gerner führe weit zur Herden Wagen, Elle am Besen wird prüder besonders dein Sagen.

Und: Die drei reisen mal wieder für Tage an einen unbekannten Ort, um den Fall aufzuklären.

Dieser Rahmen machte Lust auf mehr und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist so flott geschrieben, dass es ich es gut in einem Rutsch durchlesen konnte. Gleich zu Beginn treffen die drei ??? auf ihre Reisegefährten, die allesamt ein bunter Haufen sind und mit teilweise deftiger Sprache auf die Ereignisse reagieren.

Das Ende war für mich nicht vorhersehbar. Es bietet einen schönen Abschnitt mit Bob, der für mich die Spannung noch ein bisschen erhöht hat und bei dem ich mich gefragt habe, wie das Ganze denn nun zusammenpasst.

Die Konstruktion des Falles ist insgesamt sehr gewagt. Dies war dem Autor aber bewusst, so dass er sogar Peter das selbst am Schluss bemerken lässt …

Die Hörspielumsetzung

Ich mosere ja gerne mal wegen der Umsetzung, dieses Mal ist mir aber nichts Wesentliches aufgefallen, über das ich mich ärgern könnte. Die Kürzungen sind für mich in Ordnung und André Minninger hat an dem Fall keine großen Änderungen vorgenommen.

Bei den Sprechern muss ich Claus Wilcke als Evander Whiteside herausheben. Den spricht er so schön leicht vertrottelt, dass ich ihn mir sehr lebhaft als ahnungslosen Rechtsvertreter vorstellen konnte. Dennoch musste ich kurz an meine Hörspielzeiten mit Hui Buh denken, als er Julius den Einhundertelften gesprochen hat.

Fazit

Das Buch kann ich nur empfehlen. Wegen der vielen nostalgischen Elemente hat es für mich eine hohe Resonanz. Die unterschiedlichen Charaktere sind auch in den Dialogen gut ausgefeilt.

Das Hörspiel funktioniert für mich alleinstehend gut und ist als Umsetzung des Buches gelungen. Die Resonanz der Vorlage wird noch durch die Besetzung von Claus Wilcke verstärkt.

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Laura und Dominique von der Kassettenbox haben sich auch das Hörspiel angehört und schon vor einiger Zeit eine Rezension dazu verfasst.

Categories: Buchreihe, Hörspiel, Rezension

4 Kommentare

  • Clemens

    Hallo 🙂
    Habe gerade gesehen, dass du hier ein Cover eingesetzt hast. Wie hast du das mit den Rechten geregelt?
    Wir haben die Rechte von Europa leider nicht bekommen und es als sich, als ob die nie die Rechte an Blogger verteilen.

    • Gregor Goldbach

      Moin Clemens,

      ich nehme am Affiliate-Programm von Amazon teil und darf daher die Bilder verwenden. Das ist der Hauptgrund, warum ich an diesem Programm teilnehme – überwiesen wurde mir in den über zwei Jahren, die ich dieses Blog betreibe, noch nie etwas. Sollte ich aus dem Programm mal aussteigen, müsste ich wohl alle Artikel überarbeiten.

      Im Sinne der „Fair Use Policy“ solltet ihr aber alle Artikel, die ihr rezensiert und besprecht, darstellen dürfen. Fotos sind da soviel ich weiß allemal erlaubt.

      • Clemens

        Wie gesagt, ich hatte bei Europa angefragt und auch, um es zu verdeutlichen 3 Artikel exemplarisch vorgestellt inklusive Cover. Ich hatte nämlich genau so gedacht, dass es ja eigentlich gute Werbung ist. Die Ernüchterung folgte dann eine Woche später.

        Wie machst du das denn dann mit dem Kenntlich machen der Links innerhalb des Bildes? Denn das ist ja dann die nächste Lücke -.- Wir haben die Bilder nun mit Sternchen markiert und unten in Footer die Bedeutung des Sternchens dauerhaft hinterlegt.

        Denk aber dran, dass du als Amazon Partner nur 100 Produktbilder inklusive Backlink verwenden darfst. 🙂

        • Gregor Goldbach

          Was haben sie denn genau gesagt bzw. geschrieben?

          Beim Kenntlichmachen muss ich leider zugeben, dass ich das nicht einheitlich durchgezogen habe. Ich probiere eigentlich jedes Mal wieder ein bisschen herum. Üblicherweise schreibe ich direkt neben dem Link „Amazon-Link“ oder etwas Ähnliches. Auf der „Über mich“-Seite habe ich das auch erwähnt.

          Danke für die Erinnerung mit den 100 Bildern. Das Problem löse ich dann, wenn ich es habe. Bei meiner derzeitigen Veröffentlichungsfrequenz könnte das ungefähr in sieben Jahren der Fall sein 🙂

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