Wieso fahren die drei ??? in einem Rolls Royce?

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Gerade in den ersten Fällen der Reihe gehört der schwarze Rolls Royce mit den goldenen Beschlägen samt Chauffeur zu den drei ???. Aber warum dürfen sie damit überhaupt fahren?

Der Schwarze mit den goldenen Beschlägen

Als aber das große Auto endlich kam, überstrahlte sein Glanz alles. Er war ein Rolls-Royce älteren Baujahrs mit riesigen runden Scheinwerfern und einer ungewöhnlich langgestreckten Kühlerhaube. Die Karosserie war eckig und kastenförmig. Doch alle Zierleisten und sogar die Stoßstangen waren vergoldet und blinkten wie Geschmeide. Der hochglänzende schwarze Lack spiegelte buchstäblich.

(Zitat aus dem Gespensterschloss)

Der Rolls Royce, in dem sie von ihrem Chauffeur Morton (im amerikanischen Original »Worthington«) gefahren werden, gehört nicht den drei Detektiven; sie dürfen aber für 30 Tage kostenlos über ihn verfügen. Und wie kommt das?

Natürlich hat Justus seine Finger im Spiel. Er hatte ein Preisrätsel der Autovermietung Gelbert gewonnen, dessen Hauptpreis der Wagen war. Der Reklametext lautete wie folgt:

Freie Fahrt im Rolls Royce!

Wagen und Chauffeur gehören Ihnen für dreißig volle 24-Stunden-Tage.

Große Preisfrage: Wie viele Bohnen sind im Topf?

Autovermietung Gelbert & Co.

Justus hat nicht geraten, sondern sich den Topf angesehen, berechnet, wie viele Bohnen wohl im Topf sein mögen, und tatsächlich den Preis gewonnen.

August, der Rubin und die Verlängerung

Im Fall »Fluch des Rubins« sind die 30 Tage abgelaufen. Justus kann durch eine List (oder durch reine Borniertheit) Mr. Gelbert noch zwei Fahrten abringen, aber nicht mehr. Mit den Worten »Zwei Fahrten also, und dann ist endgültig Schluss!« drängt er sie aus seinem Büro.

Doch die Jungs haben Glück: Ihr Auftraggeber August August sichert ihnen als Dank für die Aufklärung des Falls zu, die Kosten für alle weiteren Fahrten zu übernehmen. (Und spendiert noch etwas Geld, das für ihr Studium aufs Sparbuch wandert.)

Mortons Einsätze werden weniger, da die Detektive dank der Serienumgestaltung in der »Crimebusters«-Phase selbst Auto fahren können und somit nicht mehr auf ihn angewiesen sind. In späteren Fällen taucht er noch gelegentlich auf.

Und wie sieht er nun aus?

Man weiß es nicht. In den Büchern werden weder Modell noch Baujahr genannt. Der Benutzer »Lapathia« aus dem Lande rochy-beach.com hat mal ein wenig recherchiert und die möglichen Modelle etwas eingrenzen können. Das Bild unten stammt von Alden Jewell und ist ein »Phantom II«. Male noch ein paar goldene Beschläge hinzu und dann könntest du ihn vor dir sehen.

Abbildung
von Alden Jewell.