Welche Live-Hörspiele der drei ??? wurden bisher aufgeführt?

Die aktuelle Tour »Phonophobia – Sinfonie der Angst« ist vorbei. Es das vierte Live-Hörspiel, das die drei Detektive aufführen. Welche hat es noch gegeben?

Master of Chess – Live & Unplugged

In den Jahren 2002 und 2003 gab es 60 Aufführungen dieses Live-Hörspiels. Die Geschichte basierte nicht auf einem Roman oder einem Hörspiel, sondern wurde extra für diese Tour von Stefanie Burkart geschrieben. Mehr Informationen zum Hintergrund der Entstehung gibt es in einem Interview auf der Europa-Produktseite zur Serie zu lesen.

Mitschnitte der Tour sind auf CD, MC und DVD erschienen. Von der DVD (Amazon) gibt es eine Deluxe-Variante, die ein Tour-Tagebuch von Corinna Wodrich (der Produktmanagerin bei Europa) beinhaltet. Dieses Tagebuch ist passend im Design der Buchserie von Kosmos produziert und nicht einzeln erhältlich.

Die drei ??? und der Super-Papagei – Live

2004 wurde anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Hörspielserie einmalig die Bühnenfassung der ersten Hörspielfolge vor mehr als 12.000 Zuschauern in der Hamburger Color-Line-Arena aufgeführt. Inhaltlich ist dieses Live-Hörspiel dichter an der Buchvorlage als das damalige Hörspiel und fast doppelt so lang: Es taucht zum Beispiel Skinny Norris, der Erzfeind der drei Detektive, auf.

Im gleichen Jahr ist das Hörspiel neu eingesprochen worden; die Bühnenfassung ist auf DVD erhältlich.

Die drei ??? und der seltsamer Wecker – Live & Ticking

Fünf Jahre später wurde eine weitere Klassiker-Folge auf die Bühne gebracht. Dieses Mal gab es nicht nur eine Aufführung, sondern wieder eine Tournee.

Die Bühnenfassung des Falles weicht teilweise stark von der Buchvorlage ab; Handlung und Dialoge enthalten zahlreiche ironische Verweise auf die eigene und andere Hörspielserien.

Jede Aufführung wurde mitgeschnitten; die Zuschauer konnten nach der Veranstaltung einen USB-Stick mit dem jeweiligen Mitschnitt kaufen.

In 19 Veranstaltungen haben 120.000 Zuschauer dieses Live-Hörspiel gesehen.

Die Aufführung in Hamburg wurde gefilmt, diese Aufnahmen sind als DVD und Blu-ray erhältlich.

Phonophobia – Sinfonie der Angst

Wie Master of Chess wurde die Geschichte extra für die Aufführung geschrieben. Begleitend zur Tour ist der Fall auch als Buch erschienen.

Autoren sind dieses Mal Kai Schwind (Bühnenfassung) und Kari Erlhoff (Buch). Die Grundidee beider Fassungen ist die gleiche, sie sind jedoch unterschiedlich umgesetzt (mehr dazu im Interview mit Kai und Kari).

Die Aufführung am 27. März 2014 in Köln wurde von RTL aufgezeichnet und wird vermutlich »Anfang September am späten Samstagabend« ausgestrahlt werden. Corinna Wodrich hat auch dieses Mal wieder ein Tour-Tagebuch geschrieben. Mit etwas Glück wird wie bei »Master of Chess« eine Deluxe-Variante der DVD mit einem gedruckten Tour-Tagebuch erscheinen.

Von jeder Aufführung gibt es wie schon beim seltsamen Wecker einen MP3-Mitschnitt zu kaufen. Jeder Mitschnitt ist auch nach der Tour noch entweder als MP3-Download oder als Hörspielkassettenattrappe mit integriertem USB-Stick zu erwerben. Neben den Hörspielkassettenattrappen konnte sich  der geneigte Fan jede Menge Merchandise-Artikel zulegen, wie folgendes Foto von Martin Wanke zeigt:

Merchandise-Artikel zu Phonophobia

Merchandise-Artikel zu Phonophobia

Falls man (so wie ich) während der Tour nicht die Gelegenheit hatte, sich mit diesen Artikeln einzudecken, kann man das noch nachträglich tun. Bis zum 25. Mai gibt es einen »Nachverkauf«! T-Shirts und Kapuzenpullis sind übrigens lobenswerterweise aus Ökobaumwolle und nachhaltigem Anbau von zertifizierten Händlern.

Categories: echte Welt, Live-Hörspiel

2 Kommentare

  • Martin Wanke

    Wobei man dazusagen sollte, dass die auf dem Bild gezeigten Artikel nur meine persönliche Beute des Tourabends in Saarbrücken waren; zu kaufen hätte es noch mehr gegeben (diverse weitere Shirts, Tasche, Tasse, Jacke etc.); die Becher hingegen sind eher etwas inoffiziell: eigentlich waren das Pfandbecher, in denen die Getränke in der Halle ausgeschenkt wurden, wobei die Rücklaufquote wohl bei 2,- EUR Pfand und einer Halle voll ???-Fans nicht allzu hoch war (folglich wurden die Getränke im späteren Verlauf des Abends auch in Einweg-Plastikbechern ausgegeben…). Bei dem „Preis“ gehe ich allerdings davon aus, dass man das einkalkuliert hatte; so naiv kann man eigentlich nicht sein, dass man die Becher für den Betrag rausgibt und davon ausgeht, dass die größtenteils zurückkommen, schon gar nicht bei mehreren Veranstaltungen hintereinander. Ich hatte (bei drei verschiedenen Becher-Motiven) nur 2x Getränke geholt und beim zweiten Mal gefragt, ob ich von der dritten Sorte auch noch zwei leere Exemplare haben könne. Antwort (grinsend): „Pfandmarken brauchen Sie dann aber keine, oder?“ Ich: „Nö, aber ich kann Ihnen die von der ersten Runde auch noch zurück geben“, was ich dann auch getan habe. Ergebnis also insgesamt: 2×3 ???-Becher für 12,- EUR, finde ich ok 🙂

    • Gregor Goldbach

      Die Pfandgebühr für die Becher war ganz sicher so einkalkuliert. Es sollte mich wundern, wenn es bei dieser Veranstaltungsreihe anders als bei anderen Künstlern läuft 🙂

      Unglücklicherweise habe ich nicht einen Becher abbekommen. Ich bin da jetzt schon ein bisschen neidisch …
      Aber sie sind bei dir bestimmt in guten Händen! 🙂

      Wie war denn so das Preisgefüge bei den anderen Artikeln? Maßvoll oder hemmungslos überteuert?

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