Die drei ??? und das Gespensterschloss: Inhaltsangabe

Das Gespensterschloss

Die drei Detektive suchen ein Gespensterschloss für Alfred Hitchcock. Sie finden es im Haus Terrill – hier geschehen mysteriöse Dinge und niemand möchte lange bleiben. Jeglicher Spuk wird von dem vermeintlich verstorbenen ehemaligen Eigentümer inszeniert, damit das Gebäude unbewohnt bleibt und er es von seiner Bank zurückkaufen kann.

Die drei ??? und das Gespensterschloss

Dies ist das Titelbild der ersten Ausgaben von »Die drei ??? und das Gespensterschloss«.

Inhalt

Justus hat das Detektivbüro »Die drei Detektive« gerade neu gegründet und nun sucht er einen möglichst spektakulären Fall, um auffällige Werbung für das Unternehmen zu machen. Peter hat von seinem Vater gehört, dass Alfred Hitchcock nach einem Spukschloss für seinen nächsten Film sucht. Für Justus liegt nichts näher, als Hitchcock davon zu überzeugen, den drei Detektiven den Auftrag zur Suche nach eben einem solchen Spukschloss zu geben. Und tatsächlich: Der berühmte Regisseur lehnt zwar zunächst ab; Justus bringt ihn aber durch eine List dazu, ihnen doch den Auftrag zu geben.

Die Recherchen führen die drei Detektive zum Haus Terrill – einem Schloss, das nach seinem Erbauer benannt wurde. Es steht leer, seit dieser vermeintlich Selbstmord begangen hat. Das Schloss eignet sich für Hitchcock, da es angeblich darin spukt. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Detektive tatsächlich auf merkwürdige Ereignisse: Schauerliche Musik ertönt, sie sehen ein blaues Phantom schweben und Panik erfasst sie auf unerklärliche Weise. Justus besteht darauf, die mysteriösen Vorkommnisse aufzuklären, obwohl Peter natürlich lieber darauf verzichten würde.

Justus kommt durch seine Neugier und Hartnäckigkeit der Lösung so nahe, dass er und Peter von einer Schmugglerbande gefangen genommen werden. Bob und Morton können sie jedoch befreien; der erste Detektiv schlussfolgert aus seinen bisherigen Erkenntnissen, dass Terrill noch lebt und für die Spukerscheinungen verantwortlich ist. Er überführt Terrill, der aus finanziellen Gründen im Verborgenen gehandelt hat und sein Haus zurückkaufen möchte. Da Terrill sein Haus behalten möchte, schlägt Justus ihm vor, in dem Schloss Vorführungen seiner alten Filme durchzuführen und damit Geld für den Rückkauf einzuspielen.

Wie es zu dem Auftrag kam

Als Werbemaßnahme für das Detektivbüro hätte Justus gerne von Hitchcock den Auftrag, ein Spukschloss zu finden. Doch wie soll er ihn davon überzeugen? Und wie kommen die drei Detektive überhaupt an ihn heran?

Es gelingt Justus trickreich, zu Hitchcock ins Filmstudio zu kommen: Sie werden nur deswegen nicht vom Pförtner abgewiesen, weil Justus sein schauspielerisches Talent einsetzt, um wie der Neffe Hitchcocks auszusehen. Mit einem weiteren Kniff ergattern sie den Auftrag und sogar ein Vorwort für den als Buch veröffentlichten Fall:

»Es ist so –«, begann Justus zögernd, »ich kann andere Leute gut imitieren. Miss Larson dachte, Sie würden sich dafür interessieren, wie ich Sie als Jungen darstelle.«

»Mich – als Jungen?« In der Stimme des berühmten Mannes grollte es, seine Züge verfinsterten sich. »Wie meinst du das, bitte?«

»So, Sir.« Wieder schien sich Justus’ Gesichtsform völlig zu verändern. Seine Stimmlage wurde tiefer; er sprach mit blasiertem Akzent. Er war ein anderer Mensch.

»Ich könnte mir denken, Sir«, sagte er in ganz fremdem Tonfall, »daß Sie irgendwann sich selbst als Junge in einem Film auftreten lassen wollen, und für diesen Fall –«

Mr. Hitchcock hatte die Brauen zusammengezogen. Sein Gesicht lief vor Unmut rot an. »Fürchterlich!« sagte er. »Hör auf damit – sofort!«

Justus wurde wieder er selbst. »Finden Sie nicht, daß ich Sie gut getroffen habe?« fragte er. »Ich meine, Sie in meinem Alter?«

»Niemals. Ein aufgeweckter, aufrechter Bursche war ich – auf keinen Fall so wie diese plumpe Karikatur, die du mir da vorgesetzt hast!«

»Dann werde ich wohl noch etwas üben müssen«, seufzte Justus. »Meine Freunde sagen immer, es sei recht gut.«

»Ich verbitte mir das!« donnerte Alfred Hitchcock. »Ich verbitte mir das ausdrücklich! Versprich mir, dieses Schaustück niemals wieder aufzuführen, und ich … zum Kuckuck, ich werde ein Vorwort für euer Buch schreiben.«

»Vielen Dank, Sir!« sagte Justus. »Dann wünschen Sie also, daß wir uns um ein Spukhaus für Sie bemühen?«

»Ja, ja – meinetwegen. Ich kann euch nicht versprechen, daß ich davon Gebrauch mache, wenn ihr eines finden solltet, aber sucht nur mal.«

(Zitat aus dem Buch, Kapitel »Man spricht vom Gespensterschloss«.)

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Wenn du nur das Hörspiel kennst und nicht das Buch, dann wird du dich an einen etwas anderen Inhalt der Geschichte erinnern. Tatsächlich weicht der Inhalt des Hörspiels von dem des Buches teilweise ab. Warum das so ist, habe ich in einem anderen Artikel beschrieben: Warum unterscheiden sich die Inhalte der Bücher und Hörspiele teilweise voneinander?

Categories: Fall, Universum

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