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Buchrezension: Die drei ??? – Der namenlose Gegner

Nachbarn, die aufeinander losgehen, die drei Detektive werden getrennt, und Peter und Bob prügeln sich im Nebel!

Die drei Der namenlose Gegner

Klappentext

In dem sonst so idyllischen Vorort Seven Pines droht ein Nachbarschaftskrieg auszuarten. Die aufgebrachten Anwohner bitten die drei ??? um Hilfe. Doch Bob wird bei einer nächtlichen Beschattungsaktion verletzt und verliert das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, weiß er nicht mehr, wer er ist! Das nutzt ein alter Feind der drei ??? gnadenlos aus. Während der dritte Detektiv nun auf unerwartete Abwege gerät, bekommen Justus und Peter es mit einem gefährlichen Gegner zu tun.

Schnell wird aus einem scheinbar harmlosen Routinefall eine harte Probe für das berühmte Trio aus Rocky Beach – womöglich die härteste, die es für sie geben kann …

Die Handlung

Ein Nachbarschaftsstreit zweier Parteien (Spießer gegen Alternative) scheint zu eskalieren, und die drei ??? ermitteln für die Spießer-Partei. Bob ist allerdings nicht dabei, da er vermeintlich zu einer Cousine fährt; tatsächlich leidet er nach einem Unfall aber an Gedächtnisschwund und weiß nicht mehr, wer er ist. Er trifft auf Skinny, der ihm vorlügt, sein bester Freund zu sein. Zum Ende erlangt Bob seine Erinnerung zurück und der Konflikt der Nachbarn wird aufgelöst.

Die Handlung wechselt zwischen ruhigen Beschattungen und Action-Szenen. Eigentlich ist sie aber nur der Rahmen, um Bob zu beschreiben.

Zeichnung der Detektive

Justus und Peter machen hier mit, das Zentrum ist ganz klar Bob. Die Recherche fällt dieses Mal aus. Mit den sonst üblichen Charakterzeichnungen hat dieser Fall nichts am Hut.

Fazit

Kari Erlhoff lese ich ohnehin gerne, weil sie sehr auf Details achtet und für mich immer eine gute Stimmung aufbaut. Dieses Mal hat sie sich selbst übertroffen.

Dem Charakter, den viele (unter anderem auch sein Sprecher Andreas Fröhlich) nicht so recht einordnen können, widmet sie einen ganzen Fall. Hier wird geklärt, wie alt er ist (16), wie sein Vater mit vollem Namen heißt (John William Melvin Roger Andrews), und wie er aussieht (schmales Gesicht, blaue Augen, blondes glattes Haar und er trägt Kontaktlinsen).

Der Fall ist so geschrieben, dass Skinny Norris als Widersacher klar positioniert ist und lange unklar bleibt, wie er denn nun darin verwickelt ist. Überraschend finde ich, dass er Bob am Ende rettet. Das zeigt zumindest, das Skinny den drei Detektiven zwar nichts Gutes wünscht, aber er auch nicht will, dass einem von ihnen ersthaft etwas passiert.

Meine Lieblingsszene im Buch ist jene, in der sich Bob und Peter im Nebel prügeln. Das ist atmosphärisch ganz dicht und einfach gut geschrieben.

Kurzfazit: Ganz weit vorne. Gehört zu meinen Lieblingsbüchern der Reihe.

Categories: Buchreihe, Rezension

3 Kommentare

  • NekoNeko

    Ich liebe diesen Fall :3
    Vorallem weil auch nochmal die freundschaftlichen Bande zwischen den Jungs verstärkt aufgeführt werden <3
    Und man erfährt eben doch sehr viel von Bob, auch die letztendlich deutlich gemachten Schuldgefühle gegenüber seiner Eltern, und wie tief in das mitgenommen hat.. das kommt im Hörspiel leider überhaupt nicht so rüber o.o

    • Gregor Goldbach

      Gerade weil die Freundschaft so groß ist, finde ich die Idee gut, sie mal in einem Fall gegeneinander antreten zu lassen.

      Das Hörspiel setzt die Buchvorlage leider (wieder einmal) nicht so gut um … schade.

  • Bettina

    Während der ersten 40 Seiten habe ich mich etwas gelangweilt, das Buch schien mir bis dahin die klassischen Charaktere von Justus und Peter zu zelebrieren.
    Dann erwacht Bob nach seinem Unfall und bemerkt den Gedächtnisverlust. Und kurz darauf kommt Skinny ins Spiel, der für Bob und sich selbst eine neue Identität erschaffen will. Das wird ganz stark erzählt, bleibt lange undurchsichtig und voller Widersprüche.
    Die Szene im Nebel gefällt mir auch gut, ebenso der Showdown in der alten Fabrik und die allerletzten Seiten des Buches.
    Für mich ist Skinny ist in diesem Fall eine grossartige Figur. Und natürlich Bob. Doch er ist sowieso mein Liebling, jetzt natürlich umso mehr!

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